Cavern Diver

Eigentlich kein Wunder, dass dieser Kurs sich zu meinem Favouriten entwickelt. Die Cenoten der Riviera Maya, die ja auch ohne besondere Ausbildung im Rahmen von geführten Tauchgängen erkundet werden können, bieten ideale Bedingungen zum Erlernen von zusätzlichen, neuen Tauchfertigkeiten. Begleitet werden die vier Tauchgänge – wobei drei in den eigentlichen Grottenbereich der Cenote hineinführen – von einem umfassenden Theorieteil, der über Entstehung, Umweltschutzaspekte, Terminologie, Gefahren, Unfallanalyse, Ausrüstungskunde, Kommunikationstechniken, Techniken zur Fortbewegung, Handhabung der Führungsleine, Psychologische Gesichtspunkte, Stressfaktoren, Verfahren vor dem Tauchgang, Notfallverfahren etc. informiert. Zusätzlich wird die Handhabung der Leine an Land geübt (land drills), wobei auf die Übungen im Flachwasser des offenen Bereiches vorbereitet wird.

Nach diesem Kurs sind Begriffe wie Halokline, Froschbeinschlag, Führungsleine, Drittel- Regelung, S-Drill uvm. keine Geheimnisse und auch keine Theorie mehr, denn wir gehen von der Theorie in die Praxis. Oftmals ist dies die erste Gelegenheit für den Advanced Taucher (diese Stufe ist Voraussetzung) einen Tauchgang selbstständig zu planen und zu führen. Optimale Sichtverhältnisse, angenehme Wassertemperaturen von nicht unter 24°C selbst im Winter, geringe Tauchtiefen sowie eine Vielzahl von verschiedenen Cenoten garantieren ein besonderes Erlebnis. Weitere Details können auf meiner Internetseite www.MareNostrum.ws abgerufen werden oder eine Anfrage per e-mail an Christine bei MareNostrum.ws.

Nochmals herzlichen Dank an Heinz, der als angehender PADI Cavern Diver in Chac- Mool und Kukulkan Anfang November 2007 fachmännisch die Leinen gelegt hat und als Guide noch langsamer als ich taucht. Kompliment und Gratulation zum Cavern Diver.

Christine
PADI Cavern Specialty Instructor
IANTD Full Cave Diver

Deep Diver

Man mag sich fragen, warum ein Deep Diver Specialty. Hat man doch im AOWD schon einen Tieftauchgang gemacht. Und sind Tiefenlimits nicht sowieso nur Formsache, um die man sich nicht kümmern muss?

Nun wie immer kommt es auf den Blickwinkel an. Unter Supervision eines Tauchlehrers zu erfahren, was in der Tiefe passiert und das beginnt mit Erfahrungen über Stickstoffnarkose, wie verschiedene Materialien unter Druck reagieren, wie sich die Farben verändern, wie ich korrekt einen Notfalldekompressionsstop durchführe bzw. wie ich eine Notfallluftversorgung bereitstelle sind nicht nur theoretische Themenbereiche, sondern machen auch noch Spass, wenn man das selber erfahren kann (frei nach der Hobbythek, selber machen macht Spass!). Ausserdem kann man sein Wissen über die Dekompressionskrankheit auffrischen, die Erste Hilfe- Massnahmen sowie die örtlichen Notfallpläne genau studieren.

Alles in allem, sage ich, dass jedes weitere Training den interessierten Taucher zu einem besseren, weil sicheren Taucher macht. In diesem Sinne, wünsche ich allen viel Spass beim Tauchen und an dieser Stelle nochmals Glückwunsch an Wolfgang, der mit mir Ende Oktober 2007 vier eindrucksvolle Tieftauchgänge in Angelita, Islote, Tortuga Tief und Pared Verde gemacht hat.

Christine
PADI Deep Diver Specialty Instructor
u.m.

Eidotter an Pared Verde